Wie richte ich den Lernort zu Hause richtig ein?

Oft denken wir, einen Arbeitsplatz einzurichten, sei etwas Einfaches. Es braucht einen Tisch und einen Stuhl und gut ist… Doch setzten Sie sich auch wirklich gerne daran hin und arbeiten effizient? Wahrscheinlich die Wenigsten.

Denn allem voran, fehlt doch der Wohlfühlfaktor. So geht es auch den Kindern. Je wohler sie sich fühlen, desto besser und lieber arbeiten sie an ihrem Platz. Oft wird genau diesem zu wenig Beachtung geschenkt, also vergessen Sie nicht Ihr Kind miteinzubeziehen.

Was alles zu beachten ist, haben wir für Sie in einer Checkliste zusammengestellt:

der Arbeitsplatz ist wichtig für den Schulerfolg

1. Der Ort: Wo lernt Ihr Kind am besten?
Der Schreibtisch steht meistens im Kinderzimmer, was eine optimale Lernumgebung bietet. Trotzdem gibt es viele Kinder, die lieber im Wohnzimmer oder der Küche arbeiten, da sie die reizarme Umgebung (totenstille) im Kinderzimmer nicht ertragen. Hier kann zum Beispiel die Tür offen gelassen werden oder sanfte, leise Musik im Hintergrund abgespielt werden.

2. Ablenkung vermeiden
Vermeiden Sie, dass der Arbeitsplatz zum Spielplatz des Kindes wird. Jegliche Ablenkung, wie der Fernseher, Nintendo oder andere Spielsachen sollten aus dem Blickfeld verschwinden. Es hilft jedoch, motivierende Bilder, Pflanzen und warmes Licht (ideal wäre 50% Tageslicht, 50% künstliches Licht) am Arbeitsplatz zu installieren. Planen Sie auch feste Zeiten für die Hausaufgaben ein, sodass der Rest der Familie Rücksicht nimmt und das Kind konzentriert lernen kann.

3. Rituale und Ordnung schaffen
Wie schon erwähnt, sollte sich der Lernort vom Spielort unterscheiden und zu festen, regelmässigen Zeiten gelernt werden. Bevor sich das Kind an sein Pult setzt, vergewissert es sich, ob es alle benötigten Materialien hat und Unnötiges zur Seite legt. Wenn das Kind viele Aufgaben hat, sollte es sich überlegen nach welchem Muster es vorgehen möchte: Erledigt es zuerst die schwierigsten Aufgaben oder die schnellsten etc.?
Nach den Hausaufgaben nicht vergessen wieder Ordnung für den nächsten Tag zu schaffen und am besten alles Erledigte sofort in die Schultasche einpacken..

4. Die richtigen Materialien
Ohne das passende Material zu arbeiten ist mühsam. Stellen Sie sicher, dass Stiftehalter, Radiergummi, Lineal, Wörterbuch etc. vorhanden sind. Auch Karteikarten, Ordner und Ablagefächer (zum Beispiel in den Lieblingsfarben) dürfen nicht fehlen. Wichtig ist, dass das Kind ein System hat und weiss, was es wo finden kann. Auch ein Lernmaskottchen oder ein anderer persönlicher Gegenstand kann zur Motivation aufgestellt werden.

Einen Lernbereich neu einzurichten macht richtig Spass, beziehen Sie Ihr Kind mit ein und es wird gerne an seinem neuen Platz arbeiten.

coole und motivierende Einrichtung für Jugendliche

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