Mangelt es Kindern im Homeschooling an sozialen Kontakten?

Oft wird Homeschoolern vorgeworfen, dass die Kinder zu wenige soziale  Kontakte pflegen und nicht lernen, mit anderen zurechtzukommen, da sie kaum Zeit mit Gleichaltrigen verbringen würden. Dies führe dazu, dass sie es auch später im Arbeitsleben schwer haben. Bisher gibt es keinerlei Studien, die so etwas belegen!

Eher das Gegenteil ist der Fall: Die Kinder sind besser vor negativen Einflüssen geschützt. Sie gehen meistens in ein oder sogar zwei Vereine, wo sie mit anderen Kindern interagieren und sich messen können. Doch noch viel wichtiger ist es, dass Kinder Kontakt mit verschiedenen Menschen haben, die als Vorbild dienen. Es ist ein Mythos, dass ausschliesslich Schulen zur erwünschten Sozialisation beitragen können.

In Interviews mit Zürcher Homeschool-Lehrpersonen wurde festgestellt, dass Kinder durch den Heimunterricht mehr Freizeit haben und so mehreren Hobbys nachgehen können. Dadurch kommt es automatisch zu Kontakt mit anderen Menschen. Sie sind genauso umgänglich, offen und hilfsbereit wie Kinder, die öffentliche Schulen besuchen.

Auch in Deutschland ist die mangelnde Sozialisation das grösste Vorurteil gegen Homeschooling. Doch auch dort konnte diese Annahme nicht belegt werden. Hierzu haben wir einen interessanten Artikel gefunden, auf den wir uns in diesem Blogeintrag teilweise stützen.